Osteopathie Geschichte

Die Osteopathie geht auf den US-amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still zurück, der gegen Ende des 19. Jahrhunderts begann, nach Alternativen zur schulmedizinischen Praxis seiner Zeit zu suchen.

Still entwickelte seine Methode nach philosophischen und naturwissenschaftlichen Erkenntnissen, die der Wirbelsäule eine zentrale Bedeutung für die körperliche Gesundheit zuschreiben, und nannte sie Osteopathie aus griechisch ostéon für Knochen und páthos für Schmerz.

1892 gründete er die American School of Osteopathy. 1917 entstand mit der British School of Osteopathy die erste europäische Schule in London. Nach Frankreich und Belgien beginnt die Osteopathie seit den 80er Jahren sich auch in Deutschland zu etablieren. Sie ist heute ein selbständiger medizinischer Beruf, den nach deutschem Recht nur Ärzte und Heilpraktiker ausüben dürfen.